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Jane V.

14. Mai 2014

WAS HAT GESUNDHEIT MIT WIRTSCHAFT ZU TUN?

„Burnout“: Eine Bezeichnung für ein neu aufgetretenes, noch immer nicht voll anerkanntes psychisches Leiden. Dieser Begriff tritt häufig in Zusammenhang mit Wirtschaft, Arbeitskraft und Gesundheit auf, doch was steckt dahinter? Laut dem DAK- Gesundheitsreport 2014 ist „der Anstieg der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen eine der auffälligsten Entwicklungen
in Bezug auf die Krankenstandskennziffern in den letzten Jahren“.1 Im Jahr 2013, ebenso wie in den vorigen Jahren, ist „die
Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen um 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr […] angestiegen“. Jedoch sei auch zu vermerken, dass der Anstieg zwischen 2005 und 2011, der einen sehr steilen Aufwärtstrend in seiner Entwicklung zeigte, sich im Vergleich dazu etwas moderater entwickeln würde.

Dieses aktuelle Beispiel illustriert den massiven Einfluss der Volksgesundheit auf den wirtschaftlichen Sektor. Spricht man von Gesundheit, fällt ebenso schnell der Begriff der Krankheit. Die World Health Organization (WHO) definiert Gesundheit als “state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity“. Sinngemäß interpretiert die WHO Gesundheit als einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen. Wird diese Definition auf die Wirtschaft übertragen, lassen sich einerseits Marktteilnehmer wie Krankenhäuser, Pharmaindustrie und Arztpraxen feststellen, welche die Förderung der Gesundheit als Wirtschaftszweig für sich erkennen. Andererseits müssen aber auch Unternehmen in anderen Branchen die Gesundheit, z.B. der Mitarbeiter eines Unternehmens, als wirtschaftsrelevanten Faktor berücksichtigen.

Hierbei lassen sich besonders Kennzahlen bezüglich der Fehltage von Arbeitnehmern heranziehen, da diese für das Unternehmen einen wirtschaftlichen Schaden darstellen. Somit sollte für jeden Arbeitgeber die Reduktion von Fehltagen im Vordergrund stehen. Einen wichtigen Indikator hierfür bieten die Gesundheitsreporte der Krankenkassen. Sie zeigen sowohl krankheitsbedingte Fehltage in ihrem zeitlichen Das „Zentrum für Work-Life-Management“ Verlauf, aber auch durch welche Erkrankungen prozentual die höchsten Fehlzeiten entstehen und welche Altersgruppen davon betroffen sind.

Weiter geht es in dem spannenden Artikel von Jannik Herrmann unter Publikationen.

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