„EIN AUGENBLICK, GELEBT IM PARADIESE,

WIRD NICHT ZU TEUER MIT DEM TOD GEBÜSST.“

Friedrich Schiller – Don Carlos I,5 / Don Carlos

JENVISION E.V. GOES ABROAD

Im ersten Teil unserer Serie stellen wir Euch Julian vor, der aktuell in Kopenhagen ein Auslandssemester an der Copenhagen Business School absolviert. Julian ist 22 Jahre alt, im Ressort Finanzen & Recht tätig und studiert im 5. Semester Wirtschaftswissenschaften.

 

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Unser Julian im „Hipster-Bezirk“ Kopenhagens schlechthin – Nørrebro.

 

Wie gefällt dir Kopenhagen? Was sollte man unbedingt gesehen haben, wenn man in Kopenhagen ist?
Kopenhagen gefällt mir sehr gut, die Stadt ist echt schön und bietet viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen. Unbedingt gesehen haben sollte man meiner Meinung nach den Meatpacking District, Christianshavn und Nyhavn. Der Meatpacking District ist ein großes Areal mit Clubs, Christianshavn eine rechtsfreie Kommune und Nyhavn der Hafen mitten in der Stadt. Alles wirklich sehr sehenswert!

Sind dir bereits große kulturelle Unterschiede im Vergleich zu Deutschland aufgefallen?
Ehrlich gesagt gar nicht so sehr, die Dänen sind sehr freundlich und zuvorkommend, würde ich sagen. Sehr auffällig sind allerdings die unglaublich guten Englischkenntnisse der Dänen unabhängig vom Alter. Das macht die Kommunikation super einfach! Generell ist es sehr unkompliziert sich hier einzuleben.

 

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Zentrum von Kopenhagen

 

Was unterscheidet die Copenhagen Business School von unserer Heimatuniversität in Jena?
Ich würde sagen, dass es zwei markante Unterschiede gibt: die Lehre und das Netzwerk. Die Lehre ist deutlich praxisorientierter ausgerichtet, das erlernte Wissen wird meist direkt an einer Case Study angewandt. Außerdem steht das Selbststudium hier mehr im Vordergrund. Die Vorlesungen bauen auf den entsprechenden Fachbüchern auf, dementsprechend ist es unerlässlich sich damit zu beschäftigen. Des Weiteren kann man vom starken Netzwerk der CBS profitieren, zahlreiche Workshops und Karrieremessen finden regelmäßig statt.

Was für Kurse belegst du und welcher gefällt dir am besten?
Ich belege insgesamt vier Kurse, da hier die Module jeweils 7,5 ECTS haben. Ich besuche die Veranstaltungen “Global Strategic Management”, “Applied Microeconomics for Firms”, “The Economics of the Euro” und “Economic Growth”. Am meisten Spaß macht mir davon „Global Strategic Management“. Die Themen sind spannend und wir haben in jeder Vorlesung einen Gast aus der Praxis, der uns weitere vertiefende Einblicke gibt. So etwas findet in Jena eher selten statt.

 

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Schloss Amalienborg

 

Gibt es sonst noch etwas, dass du uns über deinen Auslandsaufenthalt mitteilen möchtest?
Ich kann jedem empfehlen sich selbst ein Bild von Kopenhagen und der CBS zu machen. Eine Erfahrung die man sicher nicht bereuen wird.

 
Vielen Dank, Julian! Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg bei deinem Auslandssemester in Kopenhagen!

INTERVIEW: PRAKTIKUM BEI BMW IN DER PROZESSBERATUNG

Mein Name ist Christian Scheide und ich bin 24 Jahre alt. Mein Bachelor habe ich an der Friedrich-Schiller Universität in Jena in Wirtschaftswissenschaften gemacht. Direkt im Anschluss habe ich meinen Master in Business Administration an selbiger Hochschule begonnen. Nach dem ersten Jahr ging ich für ein Auslandssemester an die Estonia Business School in Tallinn, um meine Englischkenntnisse auszubauen, eine neue Form des Studierens zu erfahren und viele neue Menschen aus der ganzen Welt dort kennen zu lernen.

Was hat dich zu deinem Praktikum bei BMW motiviert? Wie verlief der Bewerbungsprozess?

Während dieser Zeit wurde mir klar, dass ich das folgende Semester dazu nutzen möchte, um noch einmal praktische Erfahrungen zu sammeln. Da mich die Automobilindustrie als High-End-Industrie sehr interessiert und wir an der Friedrich-Schiller-Universität die Automobilindustrie oftmals als Beispiel hatten, wollte ich mein Praktikum auch in dieser Branche absolvieren. Daraufhin bewarb ich mich bei dem Premiumhersteller BMW im Headquarter in München. Aufgrund des Onlineportals bei BMW bekam ich auf meine Bewerbung im Laufe der nächsten 2 Wochen mehrere Angebote für Praktikumsplätze und führte dort Gespräche mit unterschiedlichsten Bereichen. Im Endeffekt entschied ich mich für ein Praktikum in der Abteilung für Prozessentwicklung, Methoden und wertschöpfendes Produktionssystem der Motorenproduktion, kurz die interne Prozessberatung für die weltweite Motorenproduktion von BMW.

Nachdem ich die feste Zusage aus dem Fachbereich hatte, dauerte es allerdings gut 2 Monate bis ich endlich den Vertrag bekam und in dieser Zeit hörte ich auch nichts mehr von BMW. Dies erschwerte die Wohnungssuche, welche in München ohnehin schon nicht so leicht ist, da noch kein genauer Starttermin feststand.

Wie sind deine ersten Wochen bei BMW verlaufen?

Am ersten Tag bei BMW traf ich mich gegen 8 Uhr mit meinem Betreuer, um gemeinsam den Werksausweis zu organisieren und uns bei einem kurzen Kaffee über die mir vorliegende Zeit zu unterhalten. Im Büro dann angekommen, wurde ich allen Kollegen vorgestellt und erhielt meinen Arbeitsplatz mit eigenen Laptop, Handy und Headset. Gut ausgerüstet wurden mir die wichtigsten Ordner und Einarbeitungsdokumente gezeigt, welche ich in den nächsten Tagen durcharbeitete. Nach 3 Wochen durfte ich mit einer Kollegin nach Steyr ins größte Motorenwerk der BMW Group mitfahren und bekam eine ausführliche Führung, um die Produktionsvorgänge und -abläufe kennen zu lernen. Insgesamt bekam ich während meiner Zeit das Motorenwerk in Steyr, das Motorenwerk in München und die Manufaktur in München zu sehen. Dadurch wurde sehr klar, wie unterschiedlich die Fertigungen doch sind, obwohl viel auf Standardisierung gesetzt wird. Besonders eindrucksvoll war die Manufaktur, in welcher die großen 12-Zylinder-Motoren größtenteils manuell gefertigt werden.

Was waren deine Aufgaben während des Praktikums in der Prozessberatung?  Wie war die Work-Life-Balance in deinem Praktikum?

Meine Aufgaben während des Praktikums waren sehr vielseitig und so bekam ich die Möglichkeit viele Einblicke in unterschiedliche Bereiche zu bekommen. Ein paar größere Aufgaben sind im Folgenden gelistet:

  • Erarbeitung und Umsetzung eines Konzepts zur Standardisierung der Besprechungslandschaft in der Hauptabteilung
  • Eigenverantwortliche Projektplanung und Nachhalten vereinbarter Meilensteine
  • Umsetzung der Projektinhalte von Konzepterstellung über Sofortmaßnahmen bis zur Vorlagenerstellung
  • Projektübergabe in Fachbereich
  • Organisatorische Unterstützung bei Einführung eines agilen Planungsprozesses im Bereich Produktionstechnik Motor
  • Unterstützung bei Vorbereitung und Durchführung von Schulungsmaßnahmen in den Bereichen Logistik, Qualität, Projektmanagement, Produktionsplanung und Gesundheitsmanagement
  • Vorbereitung, Koordination und Nachhalten einer internationalen Workshopreihe zum Thema Wertschöpfendes Produktionssystem.

Über die Work-Life-Balance kann ich mich bei 35 Stunden/Woche nicht beschweren. Natürlich wurde es auch mal mehr, aber in der Regel gab es Möglichkeiten an ruhigeren Tagen auch mal eher zu gehen. Mit den Kollegen gab es auch diverse gemeinsame Events nach der Arbeit, wie z.B. Go-Kart-Rennen, ein Besuch im Kletterwald, mehrere Abende in Burger-Restaurants oder im Biergarten zur Fußball EM.

Was ist dein persönliches Fazit nach dem abgeschlossenen Praktikum bei BMW?

Mein persönliches Fazit zum Praktikum ist, das ich mich sowohl persönlich als auch fachlich sehr gut weiterentwickeln konnte. Auf der persönlichen Ebene wurde ich mit mir bisher unbekannten Situationen konfrontiert und musste mich auch das ein oder andere mal aus meiner persönlichen Komfortzone heraus bewegen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Fachlich bekam ich neben einigen Schulungen auch einen sehr guten Einblick in die Arbeitsabläufe und Unternehmenskultur eines Weltkonzerns mit Ansprüchen von Premiumqualität durch alle Prozesse hindurch und habe erlebt, wie theoretische Konzepte aus den Vorlesungen im Unternehmen implementiert werden können.

VORSTELLUNG DES NEUEN VORSTANDS – ROBIN RECKLIES

VORSTELLUNG DES NEUEN VORSTANDS – ROBIN RECKLIES

Zum Schluss der Vorstellungsrunde stellen wir Robin Recklies vor, den neuen Vorstand aus dem Ressort Qualitätsmanagement.

JenVision e.V. startet mit Veränderungen in das neue Semester. Bereits in den letzten Zügen des Sommersemesters haben die Mitglieder unseres Vereins neue Vorstände gewählt. Die Amtszeit als Vorstandsvorsitzenden endet nun für Ede Möser und Gian Zinngrebe tritt in seine Fußstapfen. Jan-Erik Ehlers wird zukünftig Nicolas Sommer als Vorstand Vertrieb & Akquise ablösen. Im Ressort Qualitätsmanagement übernimmt von nun an Robin Recklies das Zepter von Phillip Hölscher. Und bei Finanzen und Recht freut sich ab sofort Marc Wilhöft den Posten von Louise Kavacs zu übernehmen. Die Personaler müssen sich auf keine Veränderungen einstellen. Dominique Baldauf bleibt noch ein weiteres Semester im Vorstand Personalmanagement und freut sich noch eine Weile im Vorstand aktiv zu sein.

Wir gratulieren allen neuen Vorständen und sind gespannt auf den frischen Wind, den ihr mitbringt. Auch wenn wir die neuen Vorstände natürlich bereits alle kennen, fragt sich doch bestimmt der ein oder andere, was denn nun anders wird in seinem Ressort. Um das zu beantworten und die neuen Vorstände noch etwas besser kennen zu lernen, haben wir ein kurzes Interview mit ihnen durchgeführt.

Hier kommt das Interview mit Robin:

 

  1. Was ist deine Motivation für den Posten?

Aufgrund von viel freier Zeit, im noch vor mir stehenden Studium, habe ich beschlossen mich verstärkt im Verein einzusetzen. JenVision vor meinem Studienende noch aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen hat mich sehr gereizt, ebenso wie die Möglichkeit, mehr Verantwortung zu übernehmen.

  1. Was wird sich in deiner Amtszeit ändern?

Ich werde mich vor allem auf die Fortsetzung der Arbeit aus diesem Semester konzentrieren. Insbesondere ein dieses Semester erarbeitetes Controlling-Konzept soll umgesetzt werden. Auch werden sich die Gesichter des Ressorts maßgeblich verändern, da uns zwei Personen verlassen und Gian den Vorstandsvorsitzenden Posten bekleidet. Sonstige Änderungen an der grundsätzlichen Ressortarbeit (IT-Verwaltung etc.) sind bisher nicht geplant.

  1. Was waren deine bisherigen Aufgaben (Projekte) bei JenVision?

Erfahrungen habe ich in einigen internen Projekten (Schwerpunkte Controlling, Controllingkonzept, Evaluationsfragebögen für externe Projekte erstellen) und einem größeren externen Projekt gesammelt.

 

VORSTELLUNG DES NEUEN VORSTANDS – MARC WILHÖFT

VORSTELLUNG DES NEUEN VORSTANDS – MARC WILHÖFT

Heute stellen wir den neuen Vorstand des Ressorts Finanzen & Recht vor: Marc Wilhöft

JenVision e.V. startet mit Veränderungen in das neue Semester. Bereits in den letzten Zügen des Sommersemesters haben die Mitglieder unseres Vereins neue Vorstände gewählt. Die Amtszeit als Vorstandsvorsitzenden endet nun für Ede Möser und Gian Zinngrebe tritt in seine Fußstapfen. Jan-Erik Ehlers wird zukünftig Nicolas Sommer als Vorstand Vertrieb & Akquise ablösen. Im Ressort Qualitätsmanagement übernimmt von nun an Robin Recklies das Zepter von Phillip Hölscher. Und bei Finanzen und Recht freut sich ab sofort Marc Wilhöft den Posten von Louise Kavacs zu übernehmen. Die Personaler müssen sich auf keine Veränderungen einstellen. Dominique Baldauf bleibt noch ein weiteres Semester im Vorstand Personalmanagement und freut sich noch eine Weile im Vorstand aktiv zu sein.

Wir gratulieren allen neuen Vorständen und sind gespannt auf den frischen Wind, den ihr mitbringt. Auch wenn wir die neuen Vorstände natürlich bereits alle kennen, fragt sich doch bestimmt der ein oder andere, was denn nun anders wird in seinem Ressort. Um das zu beantworten und die neuen Vorstände noch etwas besser kennen zu lernen, haben wir ein kurzes Interview mit ihnen durchgeführt.

Und nun Marcs antworten auf unsere Fragen.

 

  1. Was ist deine Motivation für den Posten?

Neben dem Studium der Wirtschaftswissenschaften und der Tätigkeit in der Steuerkanzlei, beinhaltet das Engagement im Ressort Finanzen & Recht bei einer studentischen Unternehmensberatung, neue Impulse und interessante Projekte in Form von steuerlichen und rechtlichen Sachverhalten.

Die Weiterentwicklung und Sicherung des vorhandenen Wissens, in Zusammenarbeit mit einem motivierten Team, stellt für mich eine leidenschaftliche Aufgabe dar.

  1. Was wird sich in deiner Amtszeit ändern?

In der Vergangenheit wurde der Großteil der Dokumente und Verträge überarbeitet, sodass wir eine hervorragende Basis haben, um diese Tätigkeiten zu intensivieren. Außerdem wird es vermehrt Workflows und Analysen zur langfristigen Orientierung geben und ich bin zuversichtlich, dass wir uns noch aktiver an internen und externen Projekten beteiligen werden.

  1. Was waren deine bisherigen Aufgaben (Projekte) bei JenVision?

Im Ressort Finanzen & Recht ist es ratsam sich vorerst mit den vorhandenen Dokumenten und Sachverhalten vertraut zu machen. Die anschließenden Tätigkeiten basieren meist auf gesetzlichen Änderungen oder anregenden Gesprächen mit Visionauten. Darüber hinaus war ich an der Ausarbeitung vorhandener Dokumente, einem Workshop bei den JCNetwork Days und der Verfolgung von diversen relevanten Theorien beteiligt.

VORSTELLUNG DES NEUEN VORSTANDS – JAN-ERIK EHLERS

VORSTELLUNG DES NEUEN VORSTANDS – JAN-ERIK EHLERS

Heute stellen wir den neuen Vorstand des Ressorts Vertrieb & Akquise, Jan-Erik Ehlers, vor.

JenVision e.V. startet mit Veränderungen in das neue Semester. Bereits in den letzten Zügen des Sommersemesters haben die Mitglieder unseres Vereins neue Vorstände gewählt. Die Amtszeit als Vorstandsvorsitzenden endet nun für Ede Möser und Gian Zinngrebe tritt in seine Fußstapfen. Jan-Erik Ehlers wird zukünftig Nicolas Sommer als Vorstand Vertrieb & Akquise ablösen. Im Ressort Qualitätsmanagement übernimmt von nun an Robin Recklies das Zepter von Phillip Hölscher. Und bei Finanzen und Recht freut sich ab sofort Marc Wilhöft den Posten von Louise Kavacs zu übernehmen. Die Personaler müssen sich auf keine Veränderungen einstellen. Dominique Baldauf bleibt noch ein weiteres Semester im Vorstand Personalmanagement und freut sich noch eine Weile im Vorstand aktiv zu sein.

Wir gratulieren allen neuen Vorständen und sind gespannt auf den frischen Wind, den ihr mitbringt. Auch wenn wir die neuen Vorstände natürlich bereits alle kennen, fragt sich doch bestimmt der ein oder andere, was denn nun anders wird in seinem Ressort. Um das zu beantworten und die neuen Vorstände noch etwas besser kennen zu lernen, haben wir ein kurzes Interview mit ihnen durchgeführt.

Aber nun sind wir gespannt auf die Antworten von Jan-Erik.

 

  1. Was ist deine Motivation für den Posten?

Während meiner Zeit bei JenVision konnte ich bereits in verschiedenen Bereichen des Ressorts V&A und in mehreren Projekten Erfahrungen sammeln. Diese Erfahrungen haben in mir die Lust geweckt, die Position des Ressortleiters zu übernehmen und die Zukunft des Vereins aktiv mitzugestalten.

  1. Was wird sich in deiner Amtszeit ändern?

Nachdem durch die Erstellung der Broschüre für Unternehmen und die Überarbeitung der Website die Grundlage für eine professionelle Außendarstellung geschaffen wurde, möchte ich den Fokus der Ressortarbeit wieder verstärkt auf die aktive Kundengewinnung legen, um neue spannende Projekte für JenVision zu ermöglichen. Ebenso wichtig ist die Pflege bestehender Kontakte. Aus diesem Grund ist auch die Etablierung des CRM-Systems im Verein eine Aufgabe für das kommende Semester.

  1. Was waren deine bisherigen Aufgaben (Projekte) bei JenVision?

Bisher habe ich an der Erstellung der Broschüre für Unternehmen und an der Organisation der Jenaer Unternehmenstage 2016 mitgearbeitet. Außerdem war ich Projektleiter in einem externen Projekt zum Thema E-Mobilität.

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