„EIN AUGENBLICK, GELEBT IM PARADIESE,

WIRD NICHT ZU TEUER MIT DEM TOD GEBÜSST.“

Friedrich Schiller – Don Carlos I,5 / Don Carlos

WORKSHOP CASE STUDY IM RAHMEN DER FIRMENKONTAKTBÖRSE

Alle Jahre wieder findet die Firmenkontaktbörse an der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt. Auch in diesem Jahr stand nicht nur der Kontakt zu interessanten Unternehmen aus Thüringen im Vordergrund, sondern Workshops Rund um das Thema Bewerbung.

Immer wichtiger wird das Beherrschen von Case Studies in der Unternehmensberater-Branche, darum ließen wir es uns nicht nehmen einen Workshop genau dafür zu gestalten.

Im kleinen privaten Rahmen, haben zwei Visionauten mit vier entzückenden Teilnehmerinnen eine Case Study durchgespielt.

Da es bekanntlich ja nicht zu einfach sein sollte, wurde nach einer kleinen Kennlernrunde direkt mit dem Case begonnen – Ja, ab ins kalte Wasser!

Entsprechend der sommerlichen Temperaturen, ging es im Case um die Rentabilität eines Glühweinstandes auf dem Jenaer Weihnachtsmarkt.

Unsere zwei Psychologie-, eine Wirtschaftswissenschaften- sowie eine Biotechnologie- Studentinnen haben in Gruppenarbeit ein gemeinsames Ergebnis ausgearbeitet und dies anschließend präsentiert. Den skeptischen Vorstand, haben sie durch souveränes Auftreten überzeugt – so wie es sein sollte!

Da man bekanntlich am besten aus seinen Fehlern lernt, haben wir die Herangehensweise des Teams erörtert und mit wichtigen Hilfestellungen ergänzt, damit es beim nächsten Mal noch besser wird! So haben wir dafür gesorgt, dass nur lächelnde Gesichter den Raum verlassen haben mit einigen neuen Erkenntnissen.

PORSCHE CONSULTING GMBH ZU BESUCH BEI JENVISION

Zu unserer Mitgliederversammlung am 09. Mai 2017 durften wir einen besonderen Gast willkommen heißen: Claudia Kaiser, Fachreferentin Personalmarketing der Porsche Consulting GmbH.

Nach dem Vorstellen unseres Vereins begann Frau Kaiser aus dem Nähkästchen zu erzählen.

Schon mit ihrem ersten Satz „Wir können uns die nächsten 2 Stunden duzen, aber danach bin ich wieder Frau Kaiser“, lockerte sie die Stimmung mühelos auf. Als sie schließlich ihre Kurzbiographie sehr amüsant verpackte und das Video „Harry G – über Unternehmensberater“ einspielte, war eines klar: dieser Abend sollte im gleichen Maße unterhaltsam und informativ, wie auch persönlich werden!

Der erste Punkt auf der Agenda war ein kleines Quiz, in dem interessante Fakten über den Beratungsmarkt abgefragt wurden und mit dem wir uns die sieben Arten von Unternehmensberatungen noch einmal vor Augen führten.

Der zweite Punkt waren die Fragestellungen was Porsche Consulting ausmacht und wie ein Beratungstag bei Porsche Consulting aussieht.

Wodurch zeichnet sich denn nun Porsche Consulting aus?

Am treffendsten kann es wohl ihr Motto „strategisch denken – pragmatisch handeln.“ ausdrücken. Was damit gemeint ist konnte uns Frau Kaiser sehr anschaulich mit Hilfe des pyramidalen Denkens erklären. Stellt euch vor, ihr habt die Chance euer Beratungsunternehmen vor einem potenziellen Kunden zu präsentieren. Von dieser Präsentation hängt der Erfolg bzw. Misserfolg ab. Ihr müsst also überzeugen und oft muss dies in weniger als fünf Minuten geschehen, denn die Zeit eines Geschäftsführers ist bekanntlich begrenzt. Aus diesem Grunde sollte man das Pferd von hinten aufzäumen. Anstatt die wichtigsten Informationen (als Zusammenfassung) zuletzt zu präsentieren, sollten diese also sofort zu Beginn erläutert werden. Was muss getan werden? Wie kommen wir dahin? – beantworte diese Fragen in den ersten drei Folien und du hast das pyramidale Denken verstanden. Hervorzuheben ist weiterhin das Prinzip des T-Mitarbeiters. Dieser ist in mindestens einem Fachgebiet spezialisiert aber insgesamt dennoch breit aufgestellt.

Was macht den Beratungsalltag bei Porsche Consulting aus?

Eine zentrale Rolle im Leben eines Beraters, welche man nicht unterschätzen sollte, spielt das Feedback. Feedback wird nicht immer angenehm sein, aber es wird in jedem Falle zu einem Lerneffekt und einer daraus resultierenden Verbesserung führen – denn es geht immer besser!

Außerdem hat uns Frau Kaiser bestätigt, dass das Leben als Unternehmensberater nicht unbedingt einen 9-to-5-Job verspricht, durchaus aber Reisen rund um die Welt, schweißtreibende Prozessoptimierung, Abwechslung und eine große Portion professionelle Empathie bedeuten kann.

 

TIMMERMANN PARTNERS CHANGE BERATER WORKSHOP IN JENA

Am Samstag den 22. April 2017 fand in Jena ein Timmermann Partners Change Berater Workshop statt. Auch unser Mitglied Julian hat an diesem Workshop teilgenommen und kann folgendes Berichten:

Im Rahmen des Workshops hatten wir die Möglichkeit einmal den Alltag eines Beraters bei Timmermann Partners kennenzulernen. Zusammen mit einigen Psychologiestudenten hatte das Unternehmen einen Tag voller verschiedener Eindrücke organisiert.

Timmermann Partners Logo

Timmermann Partners

Um neun Uhr startete die Unternehmung mit einer ersten Runde, in der die einzelnen Teilnehmer sich vorstellten und kleine Anekdoten zu ihrer Person beziehungsweise zu Erlebnissen zum Besten brachten. Mit einem kleinen aber durchaus informativen Vortrag stellen die beiden Berater Sascha Müller und Dominik Steinbeißer das Unternehmen vor, indem schnell klar wurde, dass es sich hier nicht um eine „normale“ Unternehmensberatung handelt. Immer wieder betonten die beiden die Wichtigkeit des Umgangs mit dem „Kunden“. Dieser wird bei ihnen nicht nur als „Klient“ bezeichnet, sondern auch auf eine ganz eigene Art und Weise behandelt. Eine der großen Unterschiede ist auch, dass der angestrebte Change weiter über die üblichem drei Monate hinweg begleitet und evaluiert wird.

Um einmal selber die Vorgehensweise einer solchen Arbeit zu erfahren, wurde anschließend ein kleiner Auftrag simuliert. Vom Interview eines Klienten, über die eigentliche Konzipierung einer Lösung bis hin zur Präsentation dieser wurde viel gearbeitet und der Tag somit gut gefüllt. Hatte man Fragen, so waren beide immer gut zu erreichen und haben stets Souverän geantwortet. Nach einem abschießenden Spiel zur fördernden Gruppenkohäsion und zur Erkennung der Koordinationsproblematik in großen Gruppen, wurde gemeinsam gespeist und die Erfahrungen geteilt.

In allem ein großartiger Workshop, der einem nicht nur das Unternehmen näherbrachte, sondern auch die Möglichkeit bat, sich einmal mehr in die Rolle eines Consultants zu fühlen.

JENVISION SCHULUNGSWOCHENENDE 2016

Vom 09.12.16 bis zum 11.12.16 fand dieses Semester das JenVision-Schulungswochenende an der Friedrich Schiller Universität in Jena statt. Mit dabei war auch unser Interessent Julian, der Folgendes berichten kann:

Die große Vielfalt der verschiedenen Schulungen war sehr verlockend und machte die Auswahl nur schwerer. Angefangen bei der Grundlagenschulung über das Projektmanagement, wo wir verschiedene Einblicke in die Vielfalt und die Genauigkeit der Projektarbeit bekommen konnten, über die Möglichkeit das Pitchen zu verbessern, bis hin zu einem Vortrag der Campus Consult GmbH war eigentlich alles mit dabei.

Teilnehmer des Schulungswochenendes

Jedoch von Anfang an: Mit einer kleinen Begrüßung startete das Event am Freitagabend mit 26 Teilnehmern, unter anderem auch Junior Consultants aus Ilmenau und Erfurt. Am Samstag ging es dann in die Workshops. Als Interessent fand ich es sinnvoll, vor allem mit Grundlagenschulungen zu beginnen, das Projektmanagement kam hier also gerade richtig. Die verschiedenen Methodiken standen hier vor allem im Mittelpunkt, jedoch wurde auch Wert auf die Entwicklung der verschiedenen Persönlichkeiten innerhalb einer Gruppe gelegt um Gruppenkohäsion und das effiziente Zusammenarbeiten zu stärken. Nach einer gemeinsamen Mittagspause ging es für mich dann zu P:act. Die ebenfalls studentische Initiative richtet sich an Studenten, die ihre Fähigkeiten im Präsentieren, beziehungsweise im Pitchen verbessern wollen. Hier lag natürlich auch der Fokus des Workshops. In ca. zwei Stunden hatten wir die Möglichkeit, einmal ein mögliches Assessment Center mit anschließender Präsentation zu durchlaufen.

Als letztes hatte ich mich für den Workshop der Campus Consult GmbH eingetragen. Hier stand die Entwicklung der Führungspositionen und die damit verbundenen Führungsstrategien im Mittelpunkt. Anhand von kleinen „Spielen“ konnten wir die Führungsstile sogar am eigenen Leibe erfahren, was sehr interessant war und einem verdeutlichte, wie vielschichtig diese Position doch ausgeführt werden kann. Abgerundet wurde das Event, durch einen gemeinsamen Aufenthalt in einer örtlichen Kneipe. Neben ein paar kühlen Getränken, war es nun an der Zeit, die erlebten Eindrücke zu diskutieren und allgemein die Gesellschaft der Mitglieder und auch der Gäste zu genießen. In allem ein gelungenes Schulungswochenende, in dem ich neuen Erfahrungen machen konnte, und mein Wissen erweitern und festigen konnte.

JENVISION E.V. GOES ABROAD PT. II

Ein weiterer Visionaut hoch im Norden – Tobias ist 26 Jahre alt und studiert in Jena BWL im 3. Mastersemester. Aktuell ist er aber in Estland, genauer gesagt in Tallin an der Estonian Business School. Bei JenVision e. V. ist er im Ressort Vertrieb & Akquise tätig.
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Wie gefällt dir  Tallinn? Was sollte man unbedingt gesehen haben, wenn man  in  Tallinn  ist?

Mir gefällt an Tallinn am besten, dass es nicht das ist, was ich erwartet habe. Ich habe mich zwar über Tallinn informiert, hatte jedoch trotzdem Vorurteile. Tallinn ist modern, fortschrittlich und gemütlich. Es gibt kein wirkliches „must see“ in Tallinn. Allerdings sollte man sich die vielen kleinen Cafe’s und Restaurants auf keinen Fall entgehen lassen! Hipster sind am besten im kreativen Stadtteil Telliskivi aufgehoben.

Sind dir bereits große kulturelle Unterschiede im Vergleich zu Deutschland aufgefallen?

Ich hätte nicht gedacht, dass Tallinn bzw. Estland fortschrittlicher ist als Deutschland. Man kann überall mit Kreditkarte bezahlen und Wifi ist in der ganzen Stadt kostenlos. Für mich als urbanen Lebemensch ein großes Plus. Außerdem ist Tallinn super international. Beinahe jeder spricht hier perfekt Englisch.

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Was unterscheidet die Estonian Busines School (EBS) von unserer Heimatuniversität in Jena?

Ich studiere hier an einer Business School. Das heißt wir haben kleinere Klassen, welche interaktiver gestaltet sind im Gegensatz zum Frontalunterricht in Jena. Die Endnote für den Kurs setzt sich außerdem aus verschiedenen Teilleistungen zusammen. Das können Lecture Diaries, Präsentationen, Essays, usw. sein. So ist nicht alles von einer finalen Klausur abhängig.

Welche Kurse belegst du und welcher gefällt dir am besten?

Ich belege acht Kurse an der EBS: Internet Marketing, Tourism Marketing, Managing Creative Teams, Introduction to Creative Economy, Design Management, Strategic Management, International Business und International Business Opportunities in the Baltic Region.

Am besten gefällt mir bisher Tourism Marketing, weil es für mich komplett neu ist und ich mir noch nie wirklich Gedanken über Tourismus und ökonomische Zusammenhänge gemacht habe.

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Wo trifft man dich am wahrscheinlichsten, wenn man in Tallinn ist?

Man trifft mich am wahrscheinlichsten mittwochs im Club Münt. Unterschiedliche Themenparties und auf Studentenbugdet maßgeschneiderte Drinks (alles kostet 1€) sorgen dafür, dass die Studenten der fünf Tallinner Hochschulen hier die Puppen tanzen lassen.

Gibt es sonst noch etwas, was du uns über deinen Auslandsaufenthalt mitteilen möchtest?

Tallinn ist auch was fürs Auge: Estland hat die höchste Dichte an internationalen Topmodels in der Welt 😉

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Vielen Dank, Tobias! Wir wünschen Dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deinem Studium in Estland und den anstehenden Klausuren! Und wer weiß, vielleicht ist ja auch ein Topmodel für dich dabei 😉

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